AKTUELLES

Geänderte Sprechzeiten des Bürgermeisters

Die neuen Sprechzeiten entnehmen Sie bitte der rechten Spalte.

Die Gemeinde Luckenbach bietet die restlichen Tische und Stühle der alten Bestuhlung zum Verkauf, gegen Gebot, an.

 

Es sind noch 3 Tische in den Maßen L=1700mm x B=700mm, H=1150mm, Tischfüße einklappbar und 3 Ecktische (Trapezform, Tischfüße nicht klappbar) zu verkaufen.

 

Außerdem stehen die Stühle (in größerer Stückzahl) zum Verkauf.

 

Gebote können bis einschließlich 01.08.2021 per E-Mail an info@luckenbach-ww.de oder während meiner Sprechstunden bei der Gemeindeverwaltung abgegeben werden. 


Aus dem öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom 28. Juni 2021 im Bürgerhaus, Luckenbach

Einwohnerfragestunde

Es wurden Fragen zu den gemeindeeigenen Baugrundstücken, zur aktuellen Kanalreinigung/Kanaluntersuchung, zu einer Tempo 30-Zone am Kindergarten

und über die Reinigung der Gehwege gestellt und beantwortet.

 

Beratung und Beschlussfassung über die Aufstellung des Bebauungsplanes „Hofacker“

Die notwendigen Beschluss Vorschläge, über die eingegangenen Anregungen und zur weiteren Offenlage mit Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, wurden vom Gemeinderat entsprechend beschlossen. 

 

Beratung und Beschlussfassung über die Aufstellung des Bebauungsplanes „Litzelbach“

Die notwendigen Beschluss Vorschläge, über die eingegangenen Anregungen und zur weiteren Offenlage mit Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, wurden vom Gemeinderat entsprechend beschlossen.

 

Beratung und Beschlussfassung über die Sanierungen im Dorfgemeinschaftshaus, Büro- und Sitzungsräume im Erdgeschoss und Bad-Sanierung im Obergeschoss 

Der Ortsgemeinderat beschließt die Sanierungen im Dorfgemeinschaftshaus.

 

Beratung und Beschlussfassung über die Herstellung eines Kleinfußballfeldes in der Ortsgemeinde Luckenbach

Im Haushaltsjahr 2021 soll der Bauantrag gestellt und die Planung fortgeführt werden. Die Ausschreibung und die Ausführung der Baumaßnahme ist im Haushaltsjahr 2022 vorgesehen.

 

Beratung und Beschlussfassung über die mögliche Änderung des Bauvorhabens „Öffentliche Toilettenanlage am Dorfcafé“ und über eine Entwurfsplanung „Dorfplatz“ vor dem Backes-Gebäude (ohne Bauhof) im Rahmen der Dorferneuerung

Für die „Öffentliche Toilettenanlage am Dorfcafé“ erfolgt im Rahmen der Dorferneuerung eine zuschussfähige Umplanung mit einer Anbindung an das Backes Gebäude. Hierzu soll der Anbau „Alte Viehwaage“ durch einen neuen Abstellraum ersetzt werden und die Toilettenanlage im Verbund mit dem Gebäude geplant und gebaut werden. Das Backes Gebäude soll durch diese Maßnahmen erheblich aufgewertet werden. Des Weiteren soll eine Vorplanung des „Vorplatzes Backes“ (Bauhof Gelände) erstellt werden.

 

Verschiedenes und Anfragen

Es wurden Bedenken wegen fehlender Luftreiniger für die Kita Don Bosco, hinsichtlich der sich ausbreitenden Delta Variante zum Herbst/Winter, geäußert.

 

Der Gemeinderat wurde informiert, dass für die defekte Defibrillator Station eine Ersatzbeschaffung veranlasst wurde.

 

Am Bachlauf „Litzelbach“ kann voraussichtlich 2022 nochmals die Bepflanzung ergänzt werden.

Reinigen der Gehwege und Säuberung der Straßenrinnen

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

ich möchte heute einmal auf die „Satzung der Ortsgemeinde Luckenbach

über die Reinigung öffentlicher Straßen“ verweisen. Demnach wird den Eigentümern oder Besitzern derjenigen bebauten oder unbebauten Grundstücke auferlegt unter anderem die Gehwege und Straßenrinnen zu säubern.

 

Freuen wir uns nicht alle über ein gepflegtes Ortsbild? 

 

Daher bitte ich den ein oder anderen Anwohner, Besitzer oder Eigentümer der Grundstücke in unserer Gemeinde, einmal selbst mit einem kritischen Blick Gehweg und Straßenrinne zu begutachten, um mal ein Stündchen für die Entfernung von Unrat und zur Reinigung zu investieren.

 

Vielen Dank!

Dieses Bild zeigt einen sehr gepflegten Bereich.
Dieses Bild zeigt einen sehr gepflegten Bereich.
Während dieses Bild leider einen sehr ungepflegten Zustand deutlich macht.
Während dieses Bild leider einen sehr ungepflegten Zustand deutlich macht.

Grüncontainer

Grüncontainer und Ast Platz sind weiterhin ein „leidiges Thema“ in unserer Gemeinde. Es gibt immer wieder Personen, die den Grüncontainer und Ast Platz ohne die entsprechende Sorgfalt nutzen. 

 

Baumstümpfe und Baumwurzeln gehören nicht auf den Ast Platz!

 

Der Besucherstollen „Grube Edelstein“ - Ende der Produktion vor 100 Jahren am 30.4.1921

Foto: Andreas Schäl
Foto: Andreas Schäl

Wandern, Radfahren und Aktivitäten in der Natur haben heute Konjunktur. Vor allem, wenn es dabei etwas Besonderes zu erleben gibt. So interessieren sich auch wieder viele Urlauber und Einhei-mische dafür, wie die Menschen in der Region in früheren Zeiten gelebt und gearbeitet haben.

 

 

 

Das haben sich vielleicht auch schon die Luckenbacher gedacht, die vor fast 30 Jahren ihren „Edelsteinstollen“ wieder geöffnet und Besuchern zugänglich gemacht haben.

 

Doch das kleine Bergwerk hat in den letzten Jahren in einer Art „Dornröschenschlaf“ geruht. Ob es daran liegt, dass das bedeutende Besucherbergwerk der Bindweide so nahe liegt? Was hat die „Grube Edelstein“ im Vergleich denn Besonderes zu bieten? Wie das Bergwerk Bindweide ist auch der Luckenbacher Stollen Teil des Siegerländer-Wieder Eisenerzgebiets. In der gesamten Region finden sich Relikte aus mehr als 2000-jähriger Bergbaugeschichte. Zunächst wurden die Erze nur dort abgebaut, wo man oberirdisch an sie herankam. Erst viel später ging es „Untertage“. So war es auch auf Luckenbacher Gebiet, wie der Heimatforscher Dieter Trautmann herausgefunden hat. In der Luckenbacher Ortsgeschichte stellt er fest: „Urkundlich die ersten Hinweise auf den Erzabbau erhalten wir aus dem Jahre 1685, als laut Verzeichnis des Bergaufsehers von 50 Wagen Erz aus dem Katzenbruch zu Luckenbach „der Zehnte“ ... bezahlt werden musste.“ In Geld waren das fünf Wagen oder 10 Gulden für den Grafen zu Sayn in Hachenburg.

 

Von der Erdoberfläche aus wurden die Grubenfelder mit Pingen und Schächten erschlossen. Für den Untertagebau trieben die Bergleute Stollen in die Berge. So kann man sich das auch für die „Grube Edelstein“ vorstellen.  Neben dem heutigen Besucherstollen gab es zahlreiche weitere Erzgruben in der Luckenbacher Gemarkung: Die Liste beginnt bei der Erzgrube Alexandrine, führt über Eduard, Eisemann und Emma, die Gruben „Fürst Johann“ und „Fürst Moritz“ bis zur Phillipszeche. Doch wenn man von etlichen Vertiefungen im Gelände und einigen zugeschütteten „Mundlöchern“ der Stollen absieht, blieb bis heute nur die „Grube Edelstein“. Im Besucherstollen in Luckenbach lässt sich noch hautnah erleben, wie die Bergleute in der vorindustriellen Zeit „mit Schlegel und Eisen“ das Erz aus dem Berg geholt haben.

 

Die Ortsgemeinde, der Heimat- und Backverein Luckenbach und einige interessierte Bürger sind zurzeit dabei, dieses historische Juwel einer größeren Zahl von Besuchern zugänglich zu machen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die angestrebte Zertifizierung als Geopunkt durch den „Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus“. Die Anmeldung von Besuchern und Gruppen soll dann auch über den Westerwald Touristik-Service, über die Tourist-Information in Hachenburg und weitere Möglichkeiten vereinfacht werden. Es besteht also die berechtigte Hoffnung, dass der Oberwesterwald nach der Corona-Zeit mit der „Grube Edelstein“ in Luckenbach um ein weiteres Schmuckstück bereichert wird. 

Vielen Dank an Herrn Joachim Schneider, Luckenbach für die Erstellung dieses Artikels.

Foto: Andreas Schäl
Foto: Andreas Schäl